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Berufen als Marienschwester?

Hast du Mich lieb - mehr als alles andere?

Diese Frage richtete Jesus nach Seiner Auferstehung an Petrus. Und Er richtet sie an jede von unsWir reagieren vielleicht in unterschiedlicher Weise, aber immer mit der einen Antwort: Ja, Herr, Du weißt, dass ich Dich lieb habe. Das Herzstück unserer Berufung ist die Liebe zu Jesus. 

"Verkaufe alles, was du hast ..." (Lukas 18,18-30)

Aus Liebe zu Gott einer Berufung zu folgen, ist in unserer konsumorientierten Zeit eine echte Herausforderung – doch Jesus ist es wert. Wir lassen los, verzichten und geben vieles um Seinetwillen auf. Wenn Er uns ruft, Ihm nachzufolgen, schenkt Er sich uns selbst. 

Jesus wirbt als Bräutigam um uns. Mit einem irdischen Bräutigam würden wir selbstverständlich überall hingehen, wohin sein Beruf, sein Auftrag ihn führt. So verließen auch wir, z.T. aus fernen Ländern, unsere Heimat und Familie um Seinetwillen. 

Wie kann ich erkennen,
ob ich als Marienschwester berufen bin?

Wenn du in deinem Herzen spürst, dass Jesus, der Bräutigam, anklopft und dich einlädt, Ihn allein zu lieben, dann könnten dir die folgenden Fragen helfen, Klarheit zu finden: 

Bin ich bereit, mein Leben ganz auf Jesus auszurichten – Ihm zu dienen und Seinem Ruf zu folgen? 

Bin ich bereit, mein Leben in einer Kommunität zu führen und mit anderen gemeinsam unterwegs zu sein? Es ist die freiwillige Liebe, auf die Jesus wartet. 

Wenn du zwischen 20 und 40 Jahre alt und ledig bist und dein Leben ganz Jesus zur Verfügung stellen möchtest, freuen wir uns, von dir zu hören. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wünschenswert. Bevor du eine so wichtige Entscheidung triffst, ist eine Zeit des Kennenlernens auf Kanaan vorgesehen. 

Der Weg in die Schwesternschaft

Kanaanhelferin

Eine Zeit im Kanaanteam bietet die Möglichkeit, die Schwesternschaft näher zu erleben und die Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Im gemeinsamen Leben mit anderen Volontärinnen, in der Zusammenarbeit mit Schwestern in verschiedenen Aufgabenbereichen und durch geistliche Impulse erschließt sich nach und nach der Auftrag unserer Kommunität. 

Rufschwester

Wenn sich die Berufung in dieser Zeit bestätigt und der Wunsch entsteht, ein Leben in unserer Gemeinschaft zu beginnen, erfolgt zunächst die Aufnahme als Rufschwester. Diese Monate sind eine bewusste Probezeit – als Schwester in ziviler Kleidung –, um herauszufinden, ob dieser Weg wirklich der eigene ist und mit Überzeugung gegangen werden kann. 

Wegschwester

Kommt in dieser Zeit die Gewissheit, dass dieser Weg der richtige ist, beginnt ein neuer Abschnitt: Die Einkleidung als Wegschwester und damit verbunden der neue Schwesternname. In den kommenden zwei Jahren kann sie tiefer entdecken, was es bedeutet, auf Jesu Weg zu gehen: dem Weg der Armut, des Gehorsams, der Keuschheit und der Demut. Diese Zeit ist eine besondere Gelegenheitin der Liebe zu Ihm zu wachsen und die praktische Nachfolge im Alltag sowie das bereichernde Miteinander in unserer Schwesternfamilie zu erleben. 

Kreuzschwester

Wenn sich die Berufung zur Marienschwester in diesen Jahren als tragfähig und echt erwiesen hat, wird die Hingabe in der Feier zur Kreuzweihe besiegelt. Die Schwester empfängt das Kreuz als Zeichen auf ihrem Kleid und bezeugt damit ihre feste Entscheidung, aus Liebe zu Jesus den Weg der Kreuznachfolge zu gehen: lieben, wo es etwas kostet – vergeben, wo es schwerfällt – und treu bleiben, auch in Bewährungsproben. 

Brautschwester

Wenn in den darauffolgenden ca. sechs Jahren – einer intensiven Zeit des Hineinwachsens in die Gemeinschaft – die persönliche Gewissheit gereift ist, aus Liebe zu Jesus den Weg in der Marienschwesternschaft zu gehen und mit Ihm den Bund fürs Leben zu schließen, folgt das Fest der Einsegnung als Brautschwester. 

Als Zeichen der endgültigen Hingabe empfängt sie einen Ring, in den der Name ihres Bräutigams JESUS eingraviert ist. 

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Schwester Passionata

Kontaktaufnahme

Zeugnisse unserer Schwestern

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Ich kann in einem Satz sagen, was meine Berufung für mich bedeutet: Es bedeutet einfach, eine enge persönliche Beziehung zu Jesus zu haben. Das ist für mich das Kostbarste. Jesus zu dienen – deshalb bin ich von Singapur nach Kanaan in Deutschland gekommen. Und ich habe es nicht bereut!

Schwester Beryll, Singapur
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Mein Schwesternname, Angelina, trägt die Bedeutung meiner Berufung in sich wie die Engel um Gott zu sein, Ihn anzubeten – Ihn mit meinem ganzen Sein zu lieben und mich Ihm ganz zur Verfügung zu stellen, im Geist und in der Wahrheit.

Schwester Angelina, Schweden
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Als Jesus mich berief, Ihm als Marienschwester zu folgen, bedeutete das, meine Heimat und meine Familie in Paraguay hinter mir zu lassen und nach Deutschland zu gehen. Vieles war anfangs neu und ungewohnt für mich. Nun aber bin ich zutiefst glücklich in meiner Berufung, und wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste, würde ich auf jeden Fall dieselbe Entscheidung treffen.

Schwester Sharon, Paraguay
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Ich führte ein Doppelleben. Ich folgte meiner eigenen Wahrheit und verlor mich immer mehr. Dann begegnete mir Jesus. Er zeigte mir die Wahrheit über mich selbst. Da erkannte ich, wer ich geworden war. Er verlangte nicht, dass ich mich selbst verändere. Er rief mich, Ihm zu folgen – als Seine Braut. Nur mit Jesus ist das Leben wirklich erfüllt. Es lohnt sich, Ihm das ganze Leben anzuvertrauen.

Schwester Jaira, USA
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Jesus hat mir ein neues Leben geschenkt. Deshalb war es für mich die größte Gnade, als Er mich rief, mein Leben ganz Ihm zu geben. Trotz aller Höhen und Tiefen habe ich diese Entscheidung niemals bereut.

Schwester Liliane, Deutschland
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"Als jemand, die von Jesus aus der Finsternis heraus gerettet worden ist, brennt es mir im Herzen, dass andere gerettet werden. Es ist meine Freude, dass ich in der Schwesternschaft durch Gebet und Hingabe an Jesus, dafür leben darf. Größte Lebenserfüllung!"

Schwester Regine, Dänemark

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