Entstehungsgeschichte

Vorgeschichte

1904 in Braunschweig geboren, zog Klara Schlink mit ihrer Familie 1921 nach Darmstadt, wohin ihr Vater als Professor an die Hochschule berufen wurde. Als 18-Jährige fand sie zu Jesus und übergab Ihm ihr Leben. Zur Ausbildung und Studium verbrachte sie einige Jahre in Kassel, Berlin, im Bibelhaus Malche und zuletzt in Hamburg.

1935 kam Klara Schlink zusammen mit Erika Madauss auf einen Ruf Gottes hin wieder nach Darmstadt zurück.  Zwölf dunkle, anfechtungsreiche Jahre folgten – alle Pläne zerschlugen sich. Der Mädchenbibelkreis, deren Leitung ihnen anvertraut wurde, wuchs trotz der politischen Lage, aber die eigentliche Aufgabe kam nicht zustande. In dieser scheinbaren Sinnlosigkeit geschah innerlich jedoch Entscheidendes – als Vorbereitung auf die Gründung der Marienschwesternschaft.

Mutter Basilea berichtete darüber (O-Ton, aus einer BBC/ZDF Reportage von 1963):

Entstehung der Marienschwesternschaft

„Aus Trümmern neues Leben“– im wahrsten Sinn des Wortes! Der verheerende Bombenangriff auf Darmstadt wurde zur Lebenswende für die Jugendlichen, die in dieser Nacht vor der Ewigkeit standen. Buße und Umkehr führten zu einer Erweckung und zu einem mit Gott und Menschen versöhnten Leben –  unter dem Ruf zur kompromisslosen Nachfolge Jesu. Von Anfang an führte der Herr uns auf dem Glaubensweg, abhängig allein von Gott. In großer Armut begannen die Schwestern eigenhändig – mit Trümmersteinen aus den Ruinen Darmstadts – Kapelle und Mutterhaus zu bauen. Es war ihr Sehnen, Gott einen Ort der Anbetung Gottes zu erbauen im Gegensatz zu dem, was im Zweiten Weltkrieg geschehen war.

Die ersten Aufträge ...

Um noch vielen von der rettenden Liebe Jesu zu sagen, entstand eine kleine Druckerei und später der Verlag. Reisedienste mit Buchhandelsbesuchen folgten. Bald strömten Menschen aus dem In- und Ausland nach Kanaan zu Rüstzeiten, Feiern und Festen. Doch in allem war der Alltag im Dienst für Jesus durchzogen vom Dienst an Jesus – Zeiten der Stille inmitten des Wirkens und Schaffens.

Filmclip – von den Anfängen unserer Schwesternschaft und wie es weiterging – kommen Sie mit!

Gehet hin in alle Welt ...

… rief Jesus Seinen Jüngern zu (Markus 16,15). So wussten wir, als Bitten um Kanaan-Zentren aus anderen Ländern kamen, dass wir uns dem nicht verschließen durften und Schwestern wurden nach und nach in alle Himmelsrichtungen ausgesandt.

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Klara Schlink (später Mutter Basilea)

Erika Madauss (später Mutter Martyria)

Geistliche Dienstregel

Schon früh entstanden kurze, prägnante Leitsätze für den Dienst im Reich Gottes, – hier eine kleine Auswahl, um Sie daran teilhaben zu lassen.

Auszüge aus „Geistliche Dienstregel“ von M. Basilea Schlink